IHK-Vollversammlung

Das Modell der "Zukunftswerkstatt" der Schule am Sportpark fand auf der Vollversammlung der IHK-Darmstadt große Zustimmung. Lesen Sie hier den Beitrag von der Webseite der IHK:

VOLLVERSAMMLUNG TAGTE - Große Zustimmung für die Zukunftswerkstatt

IHK-Vollversammlung tagt in Dieburg: Lösungen für Fachkräftemangel im Mittelpunkt

Ein Thema dominierte die Sitzung der IHK-Vollversammlung am 19. Mai bei der Stihl Vertriebszentrale AG & Co. KG in Dieburg: Der Fachkräftemangel in der Region Darmstadt Rhein Main Neckar. Der Präsident der IHK Darmstadt, Dr. Hans-Peter Bach, konnte die Unternehmerinnen und Unternehmer beruhigen: „Die IHK Darmstadt ist bei der Umsetzung der beschlossenen Strategie gegen den Fachkräftemangel, die Unternehmen in Südhessen auf vielfältige Weise unterstützen soll, weit fortgeschritten.“ Auf fünf Säulen steht die IHK-Fachkräftestrategie: Das sind die Ausbildungsreife, die Berufsorientierung, das Duale Studium, die MINT-Orientierung sowie das Themenfeld Gesellschaft/Unternehmen.

Auch Norbert Pick, Gastgeber und Prokurist der Firma Stihl in Dieburg, betonte bei der Vorstellung des 1969 gegründeten Unternehmens: „Qualifizierte Fachkräfte machen unseren Erfolg aus. Daher müssen auch wir Unternehmer in der Region schon früh beginnen, engagierte junge Menschen anzusprechen und für ihre unterschiedlichen beruflichen Chancen in unseren Betrieben zu sensibilisieren.“ Die Firma Stihl beschäftigt insgesamt 250 Mitarbeiter. Das Dieburger Logistikzentrum wurde zum 40-jährigen Jubiläum im Jahr 2009 eingeweiht.

Eine Möglichkeit für Unternehmen, frühzeitig Kontakt zu Schülerinnen und Schülern aufzubauen und ihnen zum Beispiel Ausbildungsberufe vorzustellen, sind „Zukunftswerkstätten“, die die IHK Darmstadt gemeinsam mit den Schulen einrichten möchte. Für das Projekt hatte die Vollversammlung eine Million Euro für zwei Jahre bereit gestellt. „In diesen speziell eingerichteten Räumen können sich nicht nur die Schüler selbst über Berufschancen und Ausbildungsmöglichkeiten informieren, sondern auch simulierte Bewerbungsgespräche führen“, sagte IHK-Präsident Bach. Für Unternehmen bestehe die Möglichkeit, ihr Ausbildungsangebot vorzustellen.

Unter dem Motto „Zukunft braucht Orientierung“ sind mehr als 90 Schulen eingeladen worden, sich an dem Projekt zu beteiligen. Im nächsten Schritt werden die Unternehmen informiert und ebenfalls eingeladen, sich als Partner- und Ausbildungsunternehmen in den Schulen regional vor Ort zu engagieren. An der Schule am Sportpark in Erbach ist das Modell der Zukunftswerkstatt bereits sehr erfolgreich und von allen Beteiligten gut aufgenommen worden.

Text zitiert von http://www.darmstadt.ihk.de/servicemarken/presse/pressemeldungen_2010/1418144/Zukunftswerkstatt.html (06.07.2011)

Dieses Dokument wurde erstellt am 29.01.12 durch Christoph Kabrhel.
Die letzte Bearbeitung erfolgte am 05.02.12 durch Christoph Kabrhel.