Friedrichshafen am Bodensee im Jahr 2000

Klassenfahrt der 8 a R nach Friedrichshafen am Bodensee

 

vom 28.08. bis 01.09.2000

Schulmuseum01Der Bodensee ist eine der schönsten Landschaften in Deutschland und  Friedrichshafen ist eine tolle Stadt, in der man viel erleben kann und in der es viel Interessantes zu sehen gibt. Da man nicht über alles berichten kann, haben wir uns auf das Schulmuseum in Schulmuseum02Friedrichshafen beschränkt, dessen Besuch wir nur empfehlen können. Dort sind auf zwei Etagen Klassenräume der verschiedenen Epochen originalgetreu aufgebaut, und man kann viel über die Entwicklung des Schulwesens entdecken, zum Beispiel über

DIE SCHULEN IM MITTELALTER

Damals wurden nur die Kinder reicher Eltern in sogenannten Klosterschulen unterrichtet. Das heißt, sie sollten Pfarrer oder Mönche werden. Mädchen waren natürlich unerwünscht. Erst spät entstanden die sogenannten Realschulen. Sie wurden von Kaufleuten eingerichtet, die das Interesse hatten, dass ihre Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen lernen sollten, damit sie später das Geschäft übernehmen konnten. Diese Schulen nahmen dann auch Mädchen auf.

 

Es herrschte äußerste Disziplin.  Ungehorsame Schüler wurden mit der Rute oder dem Bakel, einem Schlagstock, bestraft. Oder sie mussten auf einem scharfkantigen Holzscheit strafknieen. Es gab eine Eselsbank oder einen hölzernen Esel, auf dem die Schüler mit der Eselsmütze auf dem Kopf strafsitzen mussten. Prügelstrafen waren bis ins 19. Jahrhundert gang und gäbe. Das Schlagen von Schülern wurde in Deutschland erst 1970 endgültig verboten.

 
Schulmuseum03Von 1900 bis 1930

Schulmuseum04saßen bis zu 60 Schüler/innen in einer Klasse. Die Kleinen schrieben in altdeutscher Schrift auf Schiefertafeln, die Größeren hatten Federhalter und kleine Tintenfässchen. Ein Holzofen sorgte für Wärme im Winter. Die Kinder wurden dazu erzogen, Hass gegen andere Nationen, besonders gegen die Franzosen, zu empfinden.

 

        DIE SCHULE IN DER NAZI-ZEIT

erzog die Kinder zum Hass gegen alles Fremde, besonders gegen die Juden. Man sagte nicht mehr „Guten Morgen“, sondern „Heil Hitler“. Dieser sah sich als Gott, denn es hieß: Wer Adolf Hitler dient, dient Deutschland, wer Adolf Hitler dient, dient Gott. Die Schüler trugen Uniformen mit dem Hakenkreuz, sie mussten in die Hitlerjugend und mit 17 zur Wehrmacht. Das Ende war der Krieg mit 50 Millionen Toten.

 

Schulmuseum05 

 

Der Vorläufer des Computers:

Finger-Zählmaschine von 1920