WPU Kurs „Globale Verantwortung“: Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage

Hintergrund dieses Titels ist ein bundesweites Schulprojekt von und für Schülerinnen und Schüler. Der verliehene Titel ist dabei weniger als Preis oder Auszeichnung zu verstehen, sondern stellt eine Selbstverpflichtung für die Schülerinnen und Schüler dar, um für die Gegenwart und Zukunft das Schulklima aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln. Courage-Schulen wollen Verantwortung übernehmen und stellen sich bewusst gegen jede Form von Gewalt, Diskriminierung und Mobbing. Im Rahmen des Wahlpflichtkurses „Globale Verantwortung“ haben nun Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen Plakate gestaltet, die dahingehend zum Denken anregen wollen.
Wie wollen wir zusammenleben? Welche Rolle spielt unterschiedliche Herkunft hinsichtlich des gemeinsamen Zusammenlebens? Welcher Mehrwert ergibt sich aus einer zunehmend heterogenen Gesellschaft?

Ziel des Unterrichtsprojekts war es, diese Fragen aufzuwerfen und in bildnerisch überzeugende Plakate zu übersetzen. Diese sind nun im Schulflur zu sehen.

Für einige Schülerinnen war es zusätzlich sehr wichtig, mit Plakaten an den Anschlag von Hanau am 19.Februar 2020 zu erinnern und viele Menschen darauf aufmerksam zu machen. In ihren Augen wird noch viel zu wenig über das Thema geredet. Im Rahmen des ersten Jahrestages wollten sie sichtbar an die ermordeten Menschen gedenken und ihren Familien und Freund*innen unsere Solidarität aussprechen.