Schule – Klima – Wandel

Odenwälder Schüler entwickeln nachhaltige Projekte zum Klimaschutz

Einen Schultag voller Aktionen und Ideen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz erlebte die Klasse 9e der Schule am Sportpark in Erbach. Unter dem Motto: „Ihr wollt Schule verändern und gleichzeitig das Klima schützen“ nahmen die Jugendlichen an einem sehr interessanten Workshop teil.

Die Klimabotschafterinnen, Annalena Stöger (Projektkoordinatorin Berlin), Kira Legenhausen (Teamerin Bremen) und Nele Klinkmüller (Teamerin und Schülerin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum) vom Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V. Berlin hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Frau Stöger reiste direkt von der Weltklimakonferenz Bonn in den Odenwald. Mit im Gepäck: aktuelle Themen rund um die globalen Herausforderungen unseres Planeten Erde. Gefördert werden die Klimabotschafterinnen durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, der Stiftung Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik. Seit 2010 ist die Schule am Sportpark im deutschlandweiten Klimaschutzschulenatlas vertreten und hat sich der hessischen Charta für Klimaschutz verpflichtet. Als „Gesunde Schule“ mit dem Teilzertifikat „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ möchte sie junge Menschen für eine nachhaltige Lebensweise sensibilisieren und einen Ort bieten, an dem man sich hierfür engagieren kann.

Zu Beginn des Schultages ging es darum, Inspiration zu finden, sich auszutauschen und herauszufinden, wie der Lebensraum Schule nachhaltiger gestaltet werden kann. In Kleingruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihre ökologische Traumschule. Diese hatte beispielsweise einen grünen Dachgarten mit Solaranlage, helle freundliche Räume mit nachhaltigen Möbeln, leckeres frisch zubereitetes Essen  aus dem eigenen Schulgarten und eine Wiese/Schulgelände auf der/dem sich Vögel und Insekten wohlfühlen können. Auf dem gesamten Schulgelände gab es beispielsweise unterschiedlich Angebote zur Müllvermeidung und Mülltrennung. Beim anschließenden „Realitätschek“ wurde erabeitet, welche Ideen tatsächlich umgesetzt werden können. Dies ergab eine Sammlung von zahlreichen Projektideen. In der letzten Arbeitsphase ging es nun darum, konkrete Projektideen auszuwählen, zu entwickeln und zu planen. Dabei entstanden Projekte aus dem Tier- und Umweltschutz, der gesunden Ernährung und dem Bereich Recycling /Abfall, die die Jugendlichen in nächster Zeit auch mit Kooperationspartnern aus der Umgebung umsetzen möchten.

 

Dieses Dokument wurde erstellt am 04.12.17 durch Anika Knapp.
Die letzte Bearbeitung erfolgte am 06.12.17 durch Anika Knapp.