Videoerstellung - rEspect1Europe

Die Vorgehensweise bei der Entstehung des Videoclips war ähnlich dem der Logoentwicklung. Durch ein gemeinsames Brainstorming (u. a. in gemischten Kleingruppen) wurden Ideen entwickelt und gesammelt. Anschließend wurden diese geordnet, protokolliert und schließlich entstand das Drehbuch zum Videoclip. Wohl aufgrund der Schilderungen vom Schicksal der vielen Flüchtlinge, die auf Malta landen, kristallisierte sich für alle Beteiligten die Idee "Wir sitzen alle in einem Boot" als Ausdruck eines gemeinsamen rassismusfreien Europa - ein Europa mit Courage heraus. Aus dieser Grundidee/Vision entstand in einem gemeinsamen Schaffungsprozess ein Videoclip, der diese Idee zum Ausdruck bringt. Ein enger Bezug zu den zahlreichen Flüchtlingsbooten, die auf Malta ankommen, war dabei bewusst beabsichtigt.

Videodreh - rEspect1Europe

Unterstützt durch ein gemeinsames Musik-und Bewegungselement, den sog. Cup-Song, den die Jugendlichen aus Deutschland 'mitbrachten', dass am Ende des Videoclips als ein verbindendes interkulturelles Element dient, konnten sich alle noch intensiver mit dem gesamten Projekt und damit mit Europa identifizieren. Auffällig war, dass jeder seiner Fähigkeit entsprechend unterschiedliche Rollen (Drehbuchschreiber, Schauspieler, Kameramann/-frau, RegiesseurIn, CutterIn, etc. ) während des Entstehungsprozesses des Videoclips einnahm und dadurch die Projektgruppe noch enger zusammenrückte.

Beim letztendlichen Abdrehen der Szenen konnten (bzw. wollten) natürlich nicht alle Jugendlichen mitmachen. Das ist einerseits natürlich schade, aber andererseits unvermeidbar angesichts der Gesamtteilnehmerzahl und auch ganz hilfreich. Aber wie auch bei der Entwicklung des Logos konnte auch beim Video sich jeder einzelne Teinehmer im gesamten Schaffensprozess (vom der ersten Idee  über das Drehbuch bis hin zum Schnitt) irgendwo einbringen und wiederfinden.

Dies alles führte zu einer gemeinsamen Identität des Projektes und drückt auch die emotionale Identifikation mit der Europäischen Idee aus. Es war definitiv ein wesentlich nachhaltigeres, tieferes, ehrlicheres und einfach auch interessanteres interkulturelles Lernen als es im normalen Schulunterricht mit den traditionell sehr theoretischen Methoden möglich gewesen wäre.

Hier ein paar Fotos von den Dreharbeiten:

Dieses Dokument wurde erstellt am 05.10.14 durch Christoph Kabrhel.
Die letzte Bearbeitung erfolgte am 05.10.14 durch Christoph Kabrhel.